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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Kunden unserer Immobilienvermittlung
Stand: 06.06.2017

1. Geltungsbereich

Durch das Anfordern des Exposés in Kenntnis unserer Provisionserwartung kommt zwischen der Unternehmung adia.immobilien e.Kfm., Inhaber Christian H. Specht, Überseeallee 1, 20457 Hamburg (Makler) und dem Empfänger (Maklerkunde) ein provisionspflichtiger Maklervertrag über das angebotene Objekt zustande. Bestandteil dieses Maklervertrags sind diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Diese werden hiermit vom Maklerkunden anerkannt.

2. Leistungsbeschreibung

Der Makler ist vom Verkäufer oder einem seiner Bevollmächtigten beauftragt, die Immobilie (bzw. das Objekt) zu den im Exposé genannten Bedingungen anzubieten. Darüber hinaus ist der Makler beauftragt, einen Käufer nachzuweisen und/oder einen Hauptvertrag (Kaufvertrag) zu vermitteln.

3. Haftung

Der Makler ist bestrebt, möglichst vollständige und richtige Angaben über Objekte und Vertragspartner zu machen. Alle Angaben beruhen auf Informationen, die von unserem Auftraggeber übermittelt wurden und sind ohne Gewähr. Es ist Sache des Maklerkunden, diese Angaben auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Der Makler, der diese Informationen nur weitergibt, übernimmt für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität dieser Angaben keinerlei Haftung. Alle Angebote sind freibleibend. Für Fehler im Rahmen der Erfassung von Objektdaten bzw. bei sonstigen eigenen Pflichtverletzungen kann nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gehaftet werden. Haftung für fahrlässiges Verhalten des Maklers, dessen gesetzlicher Vertreter oder Erfüllungsgehilfen ist ausgeschlossen. Soweit der Schaden in der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit besteht, auf der Verletzung einer wesentlichen Pflicht aus dem Vertrag (Kardinalpflicht) beruht, oder dem Fehlen einer vom Makler garantierten bestimmten Eigenschaft beruht, gilt dies nicht.

4. Vertraulichkeit

Sämtliche Informationen, insbesondere Objektnachweise, Angebote und Exposés des Maklers sind streng vertraulich zu behandeln und ausdrücklich für den jeweiligen Empfänger (Maklerkunden) bestimmt.

5. Verbot der Weitergabe

Die Weitergabe von Informationen (insbesondere Objektnachweise, Angebote und Exposés des Maklers) an Dritte, insbesondere an wirtschaftlich oder rechtlich mit dem Empfänger verbundene Unternehmen, bedarf unserer schriftlichen Zustimmung. Dritte sind auch Familienangehörige, Gesellschafter und/oder Vertreter oder Vertretungsorgane des Auftraggebers. Kommt infolge unbefugter Weitergabe zwischen dem Dritten und dem Auftraggeber ein Hauptvertrag (Kaufvertrag) zustande, so ist der Empfänger verpflichtet, die im Exposé ausgewiesene Provision zu zahlen.

6. Vorkenntnis

Sofern dem Maklerkunden das vom Makler angebotene Objekt bereits bekannt ist, ist dies unverzüglich mitzuteilen, spätestens jedoch innerhalb von 3 Kalendertagen und auf Verlangen des Maklers zu belegen. Sämtliche Aufwendungen, die dem Makler durch verspätet eingegangene Hinweise oder nicht angezeigte Vorkenntnis entstehen, sind als Schaden zu ersetzen.

7. Provision

Bei Abschluss des Hauptvertrages (Kaufvertrag oder Mietvertrag) entsteht der Provisionsanspruch. Der Provisionsanspruch entsteht auch, wenn dieser erst nach Beendigung des Maklerauftrages, aber aufgrund der Maklertätigkeit zustande kommt. Die Provision ist zahlbar nach Erteilung der Rechnung.

Die vom Käufer bei Abschluss eines Hauptvertrages (Kaufvertrag) zu zahlende Provision richtet sich nach den Angaben im jeweiligen Exposé. Sie beträgt den jeweils genannten Prozentsatz des Gesamtkaufpreises für das Objekt einschließlich etwaiger weiterer Nebenleistungen des Käufers, die dem Verkäufer oder einem Dritten zugutekommen (z.B. Übernahme von Grundbuchlasten, Ablösung von Einrichtungen etc.).

Als Abschluss eines Hauptvertrages gilt es auch, wenn nur der Verkauf eines realen oder ideellen Anteils erfolgt oder die Übertragung von Rechten an dem Objekt durch eine andere Rechtsform (z.B. anteilige oder vollständige Übertragung von Gesellschaftsrechten, Erbbaurechten etc.) erreicht wird, und dies dem in Aussicht genommenen Zweck entspricht.

Der Maklerkunde ist auch dann zur Zahlung der vereinbarten Provision verpflichtet, wenn er zu einem späteren Zeitpunkt von sich aus auf das Objekt zurückkommt. Der Provisionsanspruch entsteht ferner dann, wenn ein mit dem Objekt bezweckter wirtschaftlicher Erfolg für den Maklerkunden zustande kommt oder wenn er in Teilhaber- bzw. Geschäftsführerposition eintritt.

Der Anspruch auf Provision bleibt bestehen, wenn der Vertrag aufgrund eines Rücktrittvorbehaltes des Maklerkunden aufgelöst oder aus anderen, in seiner Person liegenden Gründen rückgängig gemacht bzw. nicht erfüllt wird.

8. Doppeltätigkeit

Der Makler darf sowohl für den Verkäufer/Vermieter als auch für den Käufer/Mieter tätig werden. Bei Doppeltätigkeit ist der Makler zur Unparteilichkeit verpflichtet.

9. Weitergehende Rechte

Der dem Makler erteilte Auftrag bleibt bis zum ausdrücklichen Widerruf aufrechterhalten. Kaufpreiszahlungen werden nicht vom Makler entgegengenommen. Sie sind einschließlich eventueller Nebenleistungen direkt an den Verkäufer zu leisten.

Der Makler ist berechtigt, bei Vertragsabschluss anwesend zu sein und eine vollständige Vertragsabschrift zu erhalten. Der Käufer verpflichtet sich, bei Bestehen eines Vorkaufrechts in den Kaufvertrag in Form eines Anerkenntnis seine Provisionsvereinbarung und in Form eines Vertrages zugunsten Dritter nach § 328 BGB die Verpflichtung des Käufers aufzunehmen, die Käuferprovision an uns zu zahlen. Ohne bestehendes Vorkaufsrecht ist die Verpflichtung des Käufers auf eine Erklärung zur Provisionsvereinbarung beschränkt. Kommt ein Vertrag ohne unsere Mitwirkung zustande, so sind der Vertragspartner und der Kaufpreis auf Anforderung zu benennen und zu belegen. Bei Verkauf einer ausländischen Immobilie gemäß den jeweiligen nationalen Rechtsbestimmungen ist der Käufer nur verpflichtet eine vollständige Vertragsabschrift zu übermitteln.

10. Verjährung

Die Verjährungsfrist für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt 3 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die die Schadensersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

11. Geldwäschegesetz

Das Geldwäschegesetzt (GwG) schreibt uns bei Interessenten eine Identitätsprüfung vor. Dies bedeutet, vor Besprechungs- oder Objektbegehungsterminen den Personalausweis (bei Firmen auch den Handelsregisterauszug) zu prüfen und eine Kopie zu unseren Akten zu nehmen. Bringen Sie bitte zum ersten Termin Ihren Ausweis und eine Kopie davon mit.

12. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht. Im Verkehr mit Kaufleuten ist Hamburg Erfüllungsort und Gerichtsstand.

13. Schlussbestimmungen

Mündliche Abreden wurden nicht getroffen. Alle Vereinbarungen zwischen den Parteien bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform; dies gilt auch für Änderungen und Ergänzungen sowie für die Aufhebung dieser Schriftformklausel selbst. Für die Einhaltung der Schriftform genügt die Verwendung von E-Mails.

Wir behalten uns das Recht vor, die AGB für künftige Geschäfte jederzeit anzupassen. Es gelten die jeweils aktuellen AGB zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, wie sie auf der Web-Seite https://adia.immobilien/agb veröffentlicht sind.

Entgegenstehende AGB sind nicht vereinbart und gelten nur, wenn wir uns mit ihrer Geltung einverstanden erklärt haben.

14. Salvatorische Klausel

Sollten eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dieses gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber wirksam. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwiderläuft.

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