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FAQ: häufig gestellte Fragen und Antworten unserer Kaufinteressenten

Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen, die uns von Kaufinteressenten gestellt werden.

Was genau hat es mit dem Widerrufsrecht auf sich?

Durch das neue Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge sind Maklerunternehmen seit dem 13.06.2014 dazu verpflichtet, ihre Kunden schriftlich über das gesetzliche Widerrufsrecht zu belehren (§ 355 BGB). Diese Änderungen sollen Sie als Verbraucher schützen. Unsere Dienstleistung hat sich nicht geändert und bleibt weiterhin auf gewohnt hohem Niveau.

Mit dieser Änderung werden einige Arbeitsabläufe unserer Tätigkeit einer schematischen Ordnung unterworfen. Alles Wichtige zu Ihrem Widerrufsrecht und dem Maklervertrag haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst:

1. Sie als Immobilieninteressent müssen eine schriftliche Widerrufsbelehrung erhalten

Wir als Immobilienmakler sind verpflichtet, Sie schriftlich über ihr Widerrufsrecht zu informieren. Dies gilt bei allen Geschäften, bei denen Sie als Verbraucher provisionspflichtig werden könnten. Maklerverträge, welche außerhalb von Geschäftsräumen, per Telefon, per Brief, per E-Mail oder über das Internet geschlossen worden sind, können von Ihnen innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden. Sie werden von uns stets ein Dokument mit der Widerrufsbelehrung zugeschickt bekommen, wenn Sie sich für ein provisionspflichtiges Immobilienangebot interessieren und weitere Informationen zu diesem Immobilienangebot bei uns anfordern.

2. Eine Provision wird erst dann fällig, wenn wir unsere Dienstleistung erfüllt haben.

Wir lassen uns den Erhalt der Widerrufsbelehrung per Unterschrift oder während des Downloads des ausführlichen Exposés durch Sie bestätigen, da wir im Zweifelsfall in der Pflicht sind zu beweisen, dass wir Sie über Ihr Widerrufsrecht belehrt haben.

3. Es ist kein Widerruf nötig, wenn Sie kein Interesse mehr an der Immobilie haben

Wie bisher wird eine Maklerprovision erst dann fällig, wenn Sie einen Kaufvertrag beim Notar unterzeichnet haben. Wenn Ihnen also nach einer Besichtigung die angebotene Immobilie nicht gefällt, müssen Sie auch nicht widerrufen. Bitte informieren Sie uns dennoch, sollten Sie kein Interesse mehr an der Ihnen angebotenen Objekt haben.

4. Bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren Sie Ihr Widerrufsrecht

Möchten Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen, so ist dies innerhalb der 14-Tagesfrist nach Vertragsabschluss möglich. Sie müssen hierzu keinen Grund angeben. Alle geleisteten Zahlungen müssen binnen 14 Tagen ab dem Tag des Widerrufs zurückgezahlt werden. Haben wir ein Immobile bereits erfolgreich an Sie vermittelt und Sie ordnungsgemäß über Ihre Rechte aufgeklärt, ist ein Widerruf des Vertrags nicht ohne weiteres möglich.

5. Vorzeitig mit der Vertragserfüllung zu beginnen

Es ist nicht möglich, auf das Widerrufsrecht zu verzichten. Allerdings können Sie von uns verlangen, vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung zu beginnen. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn wir unsere Vermittlungsleistung vollständig erfüllt haben.

Weitere Informationen zum Widerrufsrecht: https://adia.immobilien/widerrufsrecht/

Welche Kaufnebenkosten fallen an und wann werden Diese fällig?

Beim Kauf einer Immobilie gibt es neben der Zahlung des Kaufpreises noch weitere Verpflichtungen in Form von Erwerbsnebenkosten. Es ist ratsam, diese Kosten bei Sie bei Ihrer Finanzplanung berücksichtigen. Nachfolgend sind die Erwerbsnebenkosten aufgeführt:

Notar

Die Beurkundung eines Kaufvertrages durch den Notar ist in Deutschland zwingend vorgeschrieben. Es fallen üblicherweise zwischen 1,0 % bis 1,5 % des wirtschaftlich erzielten Kaufpreises für die Verbriefung an.

Grundbucheintragung

Durch Eintragung in Abt. I des Grundbuches werden Sie rechtskräftiger Eigentümer einer Immobilie. Die anfallendenen Gebühren belaufen sich auf ca. 0,5 % des Kaufpreises.

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer beträgt je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5 % des Gesamtkaufpreises.

Immobilienvermittlung

Für Nachweis- oder Vermittlungsdienstleistungen fällt im Erfolgsfall eine Provision an. Der Provisionssatz richtet sich nach der ortsüblichen Provision und ist vom vereinbarten Kaufpreis zu berechnen.

Wie hoch ist das Hausgeld meiner Immobilie?

Als Hausgeld werden die monatlich zu entrichtenden Vorauszahlungen bezeichnet, welche an die Wohnungseigentumsverwaltung bezahlt wird. Es handelt sich hierbei um eine Art Nebenkostenabrechnung für Eigentümer. Von diesen Beiträgen werden die Kosten für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für die Lasten des Gemeinschaftseigentums und die Verwaltung der Wohnanlage finanziert. Jeder der eine Eigentumswohnung erwirbt, muss das Hausgeld bezahlen.

Zum Hausgeld zählen unter anderem die Kosten für Müllentsorgung, Wasser, Heizung, Hausstrom, Hausmeister, Aufzug oder für den Gärtner, um hier nur einige wenige zu nennen. Nicht jede der im Hausgeld enthaltenen Position kann auf den Mieter umgelegt werden.

Anhand des Wirtschaftsplanes ermittelt die Hausverwaltung einen Verteilerschlüssel, durch den die Höhe der Hausgeldzahlung ermittelt wird. Die Höhe der Zahlung hängt unter anderem von der Wohnfläche und dem Verbrauch ab. Überschüssige Zahlungen werden am Jahresende zurückerstattet.

Wie wird der Verkauf in Deutschland rechtlich abgesichert?

Eine Eigentumsübertragung kann in Deutschland ausschließlich bei einem zugelassenen und vereidigten Notar erfolgen. Der Notar kümmert sich um die komplette Durchführung und Abwicklung des Kaufvertrages. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrages wird keine Zahlung geleistet. Erst nach der Auflassungsvormerkung – also wenn im Grundbuch ein Reservierungsvermerk eingetragen ist, wird der Kaufpreis vom Notar fällig gestellt. Der Übergang von Lasten und Nutzen erfolgt in der Regel nach Eingang der Kaufpreiszahlung auf dem Konto des Verkäufers.

Wie ist ein Immobilien-Exposé?

Das Wort „Exposé“ entstammt dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Darlegung“. Gemeint ist eine erste Vorabinformation, die „Lust auf Mehr“ machen soll. Der erste Eindruck zählt! Das Immobilien-Exposé vermittelt dem Kaufinteressenten den ersten Eindruck der zu verkaufenden Immobilie und enthält neben hochwertige Fotos aller Räume und der Außenanlagen eine Vielzahl wichtiger Zahlen, Daten und Fakten. Deshalb legen wir größten Wert auf ein hochwertig gestaltetes Verkaufsexposé.

Was ist meine Immobilie Wert?

Immobilien in Metropolregionen werden immer teurer – und ein Ende der Wertentwicklung ist derzeit nicht in Sicht. Wer momentan eine Immobilie zum Kauf oder zur Miete sucht, agiert in einem speziellen und hoch komplexen Markt. Zentrale Treiber des Wachstums sind die solide Konjunktur, der robuste Arbeitsmarkt, steigende Bevölkerungszahlen durch Zuwanderung und die niedrigen Zinsen. Daraus
resultiert eine hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien und eine große Kaufbereitschaft der Investoren.

In diesem komplexen Marktumfeld geht es um die richtige Strategie im Vermarktungsprozess um genau „das richtige Objekt“ mit „dem richtigen Käufer“ zu verbinden. Langjährige Expertise und fundierte Marktkenntnisse sind hierfür unverzichtbar. Unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter legen Ihre Interessen in den Fokus und beraten kompetent.

Was ist der Energieausweis?

Der Energieausweis dokumentiert und bewertet eine Immobilie nach der Energieeinsparverordnung (EnEV). Seit dem 01.05.2014 ist diese in Kraft und gilt somit als Pflichtangabe beim Verkauf und der Vermietung von Immobilien. Ein Energieausweis wird nur dann benötigt, wenn ein Gebäude vermietet oder verkauft wird. Wenn Sie Ihre Immobilie selbst bewohnen, benötigen Sie keinen Energieausweis.

Es gibt zwei Arten des Energieausweises, nämlich den Verbrauchsausweis und den Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis gibt Aufschluss über die Verbrauchswerte der vergangenen Jahre. Somit können die angegebenen Werte stark vom Verhalten der Bewohner abhängen. Der Bedarfsausweis wird nach einer technischen Analyse aller Gebäudedaten erstellt.

Was ist bei der Finanzierung zu beachten?

Die Zahl der Kreditanbieter ist groß: hunderte Banken bieten Produkte mit unterschiedlichen Konditionen an. Immobilienfinanzierung ist ein komplexes Thema und nicht jedes Kreditinstitut eignet sich für jede Immobilienfinanzierung Neben der Immobilienart, spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle, die es bei der Wahl des richtigen Partners für die Finanzierung zu berücksichtigen gilt.

Um gute Finanzierungskonditionen zu erhalten empfehlen Experten etwa 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital aufzubringen. Darüber hinaus müssen zahlreiche persönliche Dokumente und Objektunterlagen für die finanzierende Bank vorbereitet werden.

Welche Unterlagen benötige ich für die Finanzierung?

Wenn Sie Ihre Traumimmobilie gefunden haben, ist die erste Hürde bereits genommen! In der Regel benötigen Sie nun eine Finanzierung. Zur Prüfung Ihres Vorhabens benötigt die finanzierende Bank einige Unterlagen von Ihnen, die Auskunft über Ihre Einkommens- und Vermögenssituation geben.

Privatpersonen benötigen:

  • Einkommensnachweise der letzten 3 Monate
  • einen aktuellen Einkommenssteuerbescheid
  • Nachweis über vorhandenes Eigenkapital & Vermögenswerte
  • bestehende Versicherungsbeiträge
  • Personalauweis oder Reisepass

Selbstständige und Freiberufler benötigen:

  • die zwei jüngsten Jahresabschlüsse
  • die zwei jüngsten Einkommenssteurnachweise
  • eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)

Die finanzierende Bank benötigt darüber hinaus ausführliche Informationen über die Immobilie oder das Grundstück.

Im Wesentlichen zählen hierzu folgende Dokumente:

  • Grundrisspläne der Immobilie
  • Wohnflächenberechnung
  • Lageplan der Immobilie
  • aktueller Grundbuchauszug
  • Auflistung durchgeführter Modernisierungsmaßnahmen
  • Teilungserklärung
  • Baubeschreibung
  • Baugenehmigung bei Neubau
  • Brandversicherungspolice

Die entsprechenden Dokumente werden Ihnen durch Ihren Makler bei adia.immobilien zur Verfügung gestellt.

Wann ist die Maklerprovision fällig?

Bei der Maklerprovision handelt es sich um ein erfolgsabhängiges Honorar. Diese gilt als verdient, wenn wir ein Haus oder eine Wohnung erfolgreich vermittelt haben. Als erfolgreich wird die Vermittlung dann angesehen, wenn der Miet- oder Kaufvertrag unterzeichnet wurde.

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